Aufbau

Das Studium setzt sich aus diversen Teilkursen zusammen, welche sich in Aufbau und Unterrichtsform unterscheiden:

1. Teilkurse Verfahren (Anzahl 7)

Die unterschiedlich grossen Teilkurse Verfahren orientieren sich am tatsächlichen Ablauf eines Strafverfahrens, jedoch weitgehend konzentriert auf einen einheitlichen materiellrechtlichen Themenkreis (Sexualdelikte, Gewaltdelikte, Betäubungsmitteldelikte, Vermögensdelikte, SVG-Delikte, ANAG-Delikte und Tierschutzdelikte). Ihnen liegen realistische bzw. effektive Verfahrensszenarien zu Grunde. Der Unterricht erfolgt in Referaten, kleineren Übungen, Kolloquien, Gruppenunterricht, "Unterricht vor Ort", Besichtigungen etc. Der Unterricht findet grundsätzlich am Freitag (8 Lektionen) und Samstag (maximal 5 Lektionen) statt.

2. Teilkurse Themen (5)

Die Teilkurse Themen haben verfahrenübergreifende Inhalte zum Gegenstand (Medien; gewisse materiell- und formellrechtliche Themen, Kommunikation, Führung, IT-Ermittlungen). Die Unterrichtsform entspricht weitgehend derjenigen der Teilkurse Verfahren, wobei je nach Thema (z.B. IT-Ermittlungen) spezielle Umgebungen gewählt werden müssen (z.B. Labor). Der Unterricht findet ebenfalls am Freitag (8 Lektionen) und Samstag (maximal 5 Lektionen) statt.

3. Intensivseminare (3)

In beiden Unterrichtssemestern wird je ein Intensivseminar von einer Woche Dauer (im 2. Semester zusätzlich eines von drei Tagen) abgehalten. Nach einem vorgegebenen Drehbuch wird ein Thema über eine Woche hinweg in Theorie und Praxis bearbeitet. Es werden gewisse Verfahrensschritte effektiv ausformuliert und durchgeführt. In diesen Unterrichtseinheiten steht das „Handwerk“ im Vordergrund. Die Intensivseminare finden en bloc statt.

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